Stories vom WochenMarkt

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Stories von VolksFesten

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MarktVergnügen für alle

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Das verspricht ein interessantes Ergebnis, geht es doch darum, wie sich unsere Hamburger Politiker ernähren, wo sie beherzt zugreifen und ob das eigentlich im Einklang mit ihren verabschiedeten Zielen steht. In Hamburg hatte der rot-grüne Senat im Februar 2017 den "Öko-Aktionsplan 2020" verabschiedet. Es gibt in Hamburg neben vielen Attraktionen nämlich auch Landwirtschaft! Vor allem im Alten Land und in den Vier- und Marschlanden arbeiten ca. 620 landwirtschaftliche Betriebe auf 14.500 Hektar und versorgen die Stadt mit regionalen Erzeugnissen, leider mit abnehmender Tendenz. Eine Ausnahme macht die ökologische Landwirtschaft, die davon 8,2 % ausmacht, diese arbeitet mit steigender Tendenz, denn

dass die Nachfrage nach Bioprodukten steigt, haben die Hamburger Politiker erkannt und den Öko-Aktionsplan ins Leben gerufen. Es geht um die Unterstützung herkömmlich arbeitender Betriebe, insbesondere diesen Anreize zu schaffen, auf ökologische Landwirtschaft umzusteigen. Rechenmodelle haben ergeben, dass beispielsweise eine Steigerung im Bereich Bio-Obst bis 2020 auf 20 % und bis 2025 bis auf 25% erreichbar ist. Also eine Perspektive, den Niedergang der Branche zu stoppen und einen erfolgsversprechenden Kurs einzuschlagen!
Gut ein Jahr später am 11. Juli 2018 hatte eine Vertreterin der AG "Öffentliche Beschaffung des Ernährungsrats Hamburg" die Möglichkeit einen Blick auf das Buffet der Hamburger Bürgerschaft zu werfen. Dieses Buffet wird direkt von der Bürgerschaft bestellt und das Essen bezahlt jeder Politiker selbst.
Es wäre also denkbar, dass sich bereits in der Bestellung des Buffets der politische Willen ausdrückt. Doch weit gefehlt, der beauftragte Caterer hatte keine Order erhalten sich um regionale und saisonale Zutaten zu kümmern und diese für das Buffet zu verarbeiten. Ein Armutszeugnis, denn was ist leichter, als im Juli Erzeugnisse aus dem Hamburger Anbau zu verwenden, wie Erdbeeren, Spinat, Kohlrabi, Mangold, Chicoree, Mairüben, Radieschen oder Frühlingszwiebeln? Der Blick auf das Buffet verrät: zwischen politischen Plänen und direkter Umsetzung klafft leider eine Lücke! Vielleicht gibt es einen internen Start in Sachen Öko-Aktionsplan 2020 – wenn auch nur in einem kleinen Schritt – auf dem Buffet nach der Sommerpause 2018! Hier hätte die Politik eine Chance ihre Ernsthaftigkeit zum Ausdruck zu bringen. BGB